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Kurzinformationen zur Postexpositionsprohylaxe (PEP) PEP eine vorsorgliche Behandlung mit starken Medikamenten, die erhebliche Nebenwirkungen haben kann. Sie sollte nur im Falle eines wirklichen Risikos für eine HIV-Infektion zum Einsatz kommen.
Arzt / Krankenhaus Vor Beginn einer Postexpositionsprophylaxe, PEP muss von einem Arzt festgestellt werden, ob tatsächlich ein Infektionsrisiko bestanden hat. Es muss ein ausreichend großer Verdacht bestehen, dass der Partner mit HIV infiziert ist, um eine HIV- Postexpositionsprophylaxe, PEP durchführen zu können. Falls der Partner HIV- Medikamente einnimmt, spielt die Zusammensetzung seiner Therapie, seine Therapiegeschichte, die aktuelle Viruslast und evtl. Resistenzen eine wichtige Rolle bei der Auswahl der PEP-Medikamentation. Diese Informationen sollten dem behandelnden Arzt im Krankenhaus vorgelegt werden! Außerhalb der Öffnungszeiten von Arztpraxen (abends, Wochenenden, Feiertage) sollte man in die nächstgelegene Notfallaufnahme eines Krankenhauses fahren. Leider bieten nicht alle Notfallaufnahmen eine Postexpositionsprophylaxe, PEP nach "Sexunfällen" an und schon gar nicht rund um die Uhr. Die Deutsche AIDS- Hilfe hat eine Liste der Krankenhäuser und Kliniken
zusammengestellt, die eine Postexpositionsprophylaxe, PEP anbieten. Es ist Ermessenssache der Ärzte eine
Postexpositionsprophylaxe, PEP abzulehnen, wenn nach ihrer Einschätzung ein
HIV- Risiko nicht wahrscheinlich ist. www.aidshilfe-beratung.de
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Stand: 12.03.2012 |